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Das war der Kongress Building Life 2019


Auf drei Bühnen kam mit zahlreichen hochkarätigen Referenten die größte BIM-Expertendichte zusammen, die es je in Berlin gab. In den fachlich versierten und zugleich unterhaltsamen Vorträgen standen Praxisthemen im Mittelpunkt: 3D-Druck, Aufmaß, Ausbildung, Bauherren, Bauteilkataloge, Change Management, E-Planung, Facility Management, Fassaden, Hochbau, Immobilienwirtschaft, Infrastrukturbau, Kollaboration, Landschaftsplanung, Laserscan, Lebenszyklus, Normen, Öffentliche Hand, Praxis, Recht, Tragwerksplanung, Virtual Reality.

Die Redaktion der Fachzeitschrift Build-Ing. kuratierte das Programm speziell im Hinblick auf die Vermittlung von praxisrelevantem Wissen. Die Teilnehmer erlebten komprimiert das gesamte Spektrum der BIM-Praxis entlang des Lebenszyklus des Gebäudes. Deutschlandweit haben 15 Kammern die Veranstaltung als Fortbildung anerkannt.

BIM einfach machen – und einfach machen.

Impressionen vom Kongress Building Life 2019

Das historische Humboldt Carré in Berlin gab den Rahmen, die aktuellsten Entwicklungen im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aus der Perspektive der BIM-Anwender zu diskutieren: Entwurf, Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung. Der Kongress Building Life 2019 versammelte knapp 250 wichtige Stakeholder rund ums Gebäude in Berlin: Architekten, Fachplaner, Investoren, Immobilienwirtschaft, Verwaltung, Facility Management, Projektentwickler, Öffentliche Auftraggeber, Bauämter, Dienstleister, Bauunternehmen und Gebäudetechniker.

Begeisterte Stimmen von Teilnehmern und Referenten

Jochen M. Wilms, W Ventures GmbH, Keynote
„Wir müssen dringend die Frage stellen, was nach diesem Kongress passiert. Die guten Ansätze und Ideen der Veranstaltung sollten in eine Kollaboration münden, mit dem Ziel, die Digitalisierung der deutschen Bauindustrie energisch anzutreiben. Kurz gesagt: Bevor uns jemand 'ubert', sollten wir uns lieber selber 'ubern'“.

Dr. Thomas Wilk, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, NRW
„Der Begriff Building Information Modeling greift eigentlich zu kurz. Building Information Management wäre die richtigere Bezeichnung, geht doch die Lebenszyklusbetrachtung eines Gebäudes über 80 bis 90 Jahre. Die Modellierung ist nur ein kleiner Teil am Anfang des Ganzen, genau wie die digitale Baugenehmigung. Sie ist aktuell eine Unterbrechung des digitalen Prozesses der Bauplanung und -ausführung mit BIM. Dies müssen wir schnellstens ändern, auch wenn es dazu viele Hindernisse zu überwinden gilt.”

Ilka Pöschl, RTW Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
„Die große Herausforderung für mittelständische Planungsbüros ist den Change zum durchgehenden Einsatz von BIM zu realisieren. Hier fehlt es an geeigneten und bezahlbaren Fach- und Nachwuchskräften, die gleichzeitig Technologie und Planung beherrschen. Der Kongress hat uns gezeigt, dass dieses Problem nur durch Standardisierung und Kollaboration zu lösen ist.”

Philip Brühwiler, Buildagil AG
„Bei aller technolgiebezogenheit von BIM-Projekten ist die menschliche Komponente elementar für den Projekterfolg. Wissensteilung und agile Prozesse sind kein Risiko, sondern nachweislich Basis für bessere Teamarbeit und damit verbunden, bessere Projekterfolge. Das Einzige was es dafür braucht, ist Bereitschaft.”

Gefördert wurde die Veranstaltung von einem Netzwerk bekannter Unternehmen und Verbände aus der BIM-Praxis: Beuth Verlag, bim2bim, BIMWORX, BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, BTGA Bundesindustriebverband Technische Gebäudeausrüstung, CAFMRING Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb, Building Smart, competitionline, Data Design System, Projekt Pro, Sidoun, Skillsoftware, ZVEI Zentralverand Elektroindustrie, Züblin Strabag.